Satzung

Satzung des Fotoclub Enger – Spenge e.V.

 

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen

„Fotoclub Enger – Spenge“

mit dem Zusatz e.V. nach seiner Eintragung. Er hat seinen Sitz in Enger.

 

§ 2 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 3 Vereinszweck

Der Verein hat die Aufgabe, die künstlerische Fotografie bei Hobbyfotografen zu fördern.

Der Vereinszweck soll erreicht werden durch

Veranstaltungen von Seminaren und Workshops zu fotografischen Themen,

Veranstaltungen von Fotoausstellungen fremder und eigener Autoren,

Mitwirken am kulturellen Leben der Städte Enger und Spenge

Veranstaltungen von Fotowettbewerben und Teilnahme an Wettbewerben außerhalb des Vereins.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 

§ 4 Verwendung der Mittel

der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

§ 5 Mitgliedschaft

Mitglied kann jeder Freund der Fotografie werden.

Der Verein besteht aus Ehren-, ordentlichen und fördernden Mitgliedern.

Personen, die sich in besonderem Maße um den Verein verdient gemacht haben, können durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Sie haben die Rechte der ordentlichen Mitglieder und sind von Beiträgen für den Verein befreit.

Ordentliche Mitglieder sind Fotografen, die aktiv am Vereinsleben teilnehmen.

Fördernde Mitglieder sind solche, die sich nicht selbst fotografisch betätigen und beteiligen, aber die Interessen des Vereins fördern. Die Zahlung eines finanziellen Beitrages ist erwünscht, jedoch freigestellt.

 

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Alle Mitglieder unterliegen der Vereinssatzung und verpflichten sich zur Mitarbeit und zur Erfüllung aller Aufgaben aus dieser Mitgliedschaft.

Ordentliche Mitglieder besitzen das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.

Alle Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge vorzulegen.

 

§ 7 Beginn und Ende der Mitgliedschaft

Die Aufnahme in den Verein ist schriftlich zu beantragen.

Beitrittswillige können bis zu einem Vierteljahr im Verein hospitieren.

Die Aufnahme erfolgt durch Zustimmung des Vorstandes.

Die Mitgliedschaft endet

durch Austritt

durch Ausschluss

durch Tod.

 

Die Kündigung der Mitgliedschaft hat schriftlich an den Vorstand zu erfolgen und wird zum Ende des laufenden Kalenderjahres wirksam. Die Kündigung muss dem Vorstand mindestens 1 Monat vor Quartalsende vorliegen.

Der Ausschluss erfolgt,

wenn das Mitglied vorsätzlich und beharrlich den Zwecken der Vereinssatzung zuwiderhandelt,

wenn das Mitglied mehr als sechs Monate mit seinen Zahlungsverpflichtungen im Rückstand ist.

Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der erschienen Mitglieder. Der Ausschluss wird dem ausgeschlossenen Mitglied schriftlich mitgeteilt und wird sofort wirksam.

Mit dem Austritt oder Ausschluss aus dem Verein erlöschen alle Rechte des Mitglieds, er bleibt dem Verein aber für alle noch bestehenden Verpflichtungen haftbar.

 

§ 8 Beitrag

Der Verein erhebt eine Aufnahmegebühr und einen Jahresbeitrag. Die Höhe setzt die Jahreshauptversammlung nach Antrag mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder fest.

Der Jahresbeitrag ist bis zum Ende des ersten Kalendervierteljahres für das ganze Kalenderjahr zu leisten. Der Beitrag ist auch dann für ein Jahr zu zahlen, wenn ein Mitglied während des Jahres austritt oder ausgeschlossen wird. Beim Eintritt während des Jahres ist der Beitragsanteil je begonnen Vierteljahres für den Rest des Jahres innerhalb von vier Wochen nach Eintritt zu zahlen; gleichzeitig wird die Aufnahmegebühr fällig.

In besonderen Fällen kann auf Antrag beim Vorstand der fällige Betrag gestundet werden.

Bei Beitragrückständen von mehr als drei Monaten ergeht eine schriftliche Mahnung. Wird eine Zahlung nicht innerhalb sechs Wochen geleistet, kann der Beitrag mittels Postauftrag auf Kosten des säumigen Mitglied eingezogen werden, nach sechsmonatlichem Säumnis kann der Ausschluss erfolgen. Der Ausschluss befreit nicht von der Nachentrichtungspflicht der rückständigen Beiträge.

Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr wird eine Ermäßigung von 50% auf den Vereinsbeitrag gewährt.

Ehepartnern von Mitgliedern werden Aufnahmegebühr und 25% des Jahresbeitrages erlassen. Verlässt der ersteingetragene Ehepartner den Verein, wird vom folgenden Monat an der volle Mitgliedsbeitrag fällig.

Teilnahmegebühren für Wettbewerbe außerhalb des Vereins können bei gemeinsamer Teilnahme mehrer Vereinsmitglieder vom Verein oder einem beauftragten Mitglied treuhänderisch verwaltet werden. Der Verein tritt nicht für solche Gebühren und dabei entstehenden Kosten ein.

 

§ 9 Vereinsvermögen

Für sämtliche Verbindlichkeiten des Vereins haftet das Vereinsvermögen, das aus dem Kassenbestand und dem Inventar besteht. Überschüsse aus Vereinsveranstaltungen und ähnlichen Unternehmungen werden dem Vereinsvermögen zugerechnet. Vom Vereinsvermögen werden alle Ausgaben und Anschaffungen bestritten. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in Ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

Niemand darf durch Verwaltungsaufgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

Die Mitgliederversammlung kann bei größeren Anschaffungen eine Umlage beschließen.

 

§ 10 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind

der Vorstand

die Mitgliederversammlung

Der geschäftsführende Vorstand besteht aus drei Personen:

dem 1. Vorsitzenden

und zwei Stellvertretern

Der Verein wird im Außenverhältnis vertreten durch den 1. Vorsitzenden und einem Stellvertreter oder durch zwei Stellvertreter.

Die Wahl des Vorstandes erfolgt in der Jahreshauptversammlung für jeweils drei Jahre.

Die Jahreshauptversammlung ist mit der Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Kandidaten für die Vorstandswahl sollen vier Wochen vor der Wahl bekannt gegeben werden; die Kandidatur soll bis zu diesem Punkt angenommen worden sein, damit die Mitglieder, die einer eventuellen Kandidatur zugestimmt haben, auch in ihrer Abwesenheit gewählt werden können. Die Wiederwahl von Vorstandmitgliedern ist zulässig. Die Wahl erfolgt für jedes Vorstandsmitglied einzeln mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; die Wahl erfolgt auf Antrag geheim. Die Annahme der Wahl durch die Gewählten kann nach Abschluss der gesamten Wahl erfolgen.

Die Jahreshauptversammlung findet jährlich statt. Die Einladung zur Hauptversammlung muss allen Mitgliedern zwei Wochen vor dem Termin zugegangen sein; die Einladung soll die Tagesordnung sowie den Inhalt und vorliegende Anträge enthalten.

Die Kassenführung muss korrekt und jederzeit belegbar sein. Zwei Mitglieder des Vereins werden auf der Jahreshauptversammlung jeweils ein Jahr zu Kassenprüfern gewählt. Wiederwahl ist einmal möglich.

Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom 1. Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterschreiben ist. 

 

§11 Verschiedenes

Der Verein haftet nicht gegenüber seinen Mitgliedern und Gästen bei Diebstahl, Sachschäden und ähnlichen Verlusten und bei ihm organisierten Veranstaltungen. Davon unberührt gelten die Bestimmungen des § 31 BGB.

Die Mitgliederversammlung legt mit Zweidrittelmehrheit Modalitäten von Vereinswettbewerben fest, insbesondere Art und Zahl der vorgelegten Bilder. Diese Bedingungen sind ebenso wie die jeweils festgelegten Mitgliedsbeiträge für alle Mitglieder verbindlich.

Auf Verlangen der Hälfte der Mitglieder oder aus einem wichtigen Anlass muss der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Die Einberufung muss schriftlich erfolgen und spätestens eine Woche vor dem Termin verschickt werden.

Der Verein kann mit Zweidrittelmehrheit beschließen dem DVF beizutreten.

 

§ 12 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann zu jeder Zeit erfolgen, wenn eine Dreiviertelmehrheit der in einer zu diesem Zweck einberufenen besonderen Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder einen solchen Beschuss fasst. Die Zustimmung kann bis zum Beginn auch schriftlich erfolgen.

Bei Auflösung des Vereins fällt das vorhandene Vermögen nach Beendigung der Liquidation zu gleichen Teilen an die Städte Enger und Spenge, mit der Maßgabe es für Jugendarbeit zu verwenden.